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Europapolitik vor dem Abgrund: Quo vadis?

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Beängstigend sieht die Zukunft Europas vor dem Szenario des Populismus und Nationalismus aus. „Quo vadis Europa?“ fragte sich der Europa-Parlamentarier Herbert Dorfmann in seinem Impulsreferat vor dem Kiwanis-Club Bozen am letzten Donnerstag im Kolping-Saal.

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Die Politik der demokratischen Welt auf beiden Seiten des Atlantiks steht offenbar vor einer Zeitenwende. Das Problem dabei ist, daß es die Etablierten in der Führung nicht erkennen, oder nicht wahrhaben wollen. Doch aussitzen kann man das sicher nicht.

Die Folge ist das Abbröckeln der alten Parteien und der Rückfall in die nationalen Egoismen der vergangenen Jahrhunderte. Dabei sind sich die populistischen Schreier kaum der negativen Folgen für das friedliche Zusammenleben und das Wohl der Wirtschaft und der Menschen bewußt; und ihre frustrierten Wähler schon überhaupt nicht. Unvorstellbar - sollten sie die Oberhand gewinnen - wie heftig der Aufschlag des Gesellschafts-System auf dem harten Boden der Wirklichkeit sein würde. Daher ist die Erneuerung des Systems Europa dringend gefordert.

 

Und so könnte man über den Abgrund springen: Die Einrichtungen dürfen nicht mehr ausschließlich aus der Bürokratie oder der Technokratie heraus geführt werden. Regionale Führungs- Strukturen müssen in ihrer Eigen-Verantwortlichkeit gefördert werden und nicht am Ende einer Befehlskette der Regulierung stehen. So könnte man die Kluft zwischen „denen da oben“ und „wir Vergessenen da unten“ im Gefühl der Bürger überwinden.

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Das Europa-Parlament muß in seiner demokratischen Aufgabe gestärkt werden, die Kommission muß die Kompetenz einer Regierung erhalten. Dazu braucht es eine geschlossene EU- Außenpolitik, ein vereintes, nicht von außen abhängiges Verteidigungs-System mit einer selbstständigen EU-Armee.

 

So könnte man die Krise der Zeitenwende nützen und sie als Chance zum Positiven Europas verändern.

 

 

 

Gelesen 223 mal Letzte Änderung am Sonntag, 20 November 2016 15:24

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