Europa , wie geht es weiter? Europa, zwischen Visionen und Emotionen? Kiwanis Magazin CH „Wein Hören“ Weinkultur in vollkommener Harmonie Presseecho auf Amtsübergabe Charity-Bericht 2016/17  >  Freude über 100.000.-€ Amtsübergabe mit Trommelwirbel Preis für die Menschlichkeit

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Charity-Bericht 2016/17 > Freude über 100.000.-€

Der Charity-Chairman Günther Bellutti hat der Mitgliederversammlung anlässlich der Amtsübergabe einen Bericht vorgelegt, auf den der KC-Bozen mit Freude stolz sein darf. 86.000.- € sind in den vergangenen Jahren an den Bäuerlichen Notstandsfonds (BNF) und zuvorderst an das Projekt „Zukunft schenken“ gegangen, weitere 10.000.- € als Zusatzpreis des KC-Bozen bei der Verleihung des „Preises der Menschlichkeit“ an Josef Dariz durch die Schweizer Kiwanis-Clubs. Und die restlichen 4.000.- € auf die schöne Gesamtsumme von 100.000.-€ kommen jetzt noch hinzu. 

Pluto2 Dariz BNF

 Der Kiwanis Club Bozen pflegt schon seit langem eine sehr gute Partnerschaft mit dem BNF. Über den BNF hat der Club 23 Kinder und 2 kinderreiche Familien unterstützt und ihnen dabei Hilfe zur Selbsthilfe gereicht um ihnen eine selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen. Das Projekt „Zukunft schenken“ liegt deshalb aus mehreren Gründen besonders am Herzen. „Menschen helfen“ ist das Ziel, Menschen einen Lichtblick in größter Not zu schenken, sinnvoll, konkret und würdevoll finanzielle Hilfe leisten, um deren Existenz und Zukunft zu sichern.

die Aktionsfelder der Unterstützung:

 

„Zukunft schenken“ Ausbildung als Zukunftschance

Ein Projekt des BNF und es Kiwanis Club Bozen; Jugendliche dürfen die Studienbeihilfe selber verwalten, Schulkinder deren Eltern. Jugendliche müssen jeweils am Ende eines jeden Schuljahres dem BNF das Ergebnis mitteilen sowie einen kleinen Bericht über die Verwendung der Studienbeihilfe vorlegen. In familiär und menschlich schwierigen Situationen ist der Hilfsfonds kontinuierlich mit den Jugendlichen und/oder den Eltern in Kontakt.

 

Beispiele der Unterstützung:

Susanne als älteste der Kinder, ist auf einem Berghof im Bezirk Bozen unter familiär und finanziell schwierigen Bedingungen aufgewachsen. Für ihr Alter wirkt sie sehr erwachsen, pflichtbewusst und sorgsam ihren Geschwistern gegenüber. Sie wurde ermuntert, eine schulische Ausbildung zu machen und sich weiterzubilden. Mit Fleiß arbeitet sie ebenfalls auf dem Hof und hat Freude mit den Tieren. Monatliche Unterstützung während der Studienzeit.

Anna, Gertrud, Isabel und Martina sind vier Mädchen im Alter von 2 bis 15 Jahren. Die älteren besuchen die Pflichtschule sowie ein Gymnasium. Sie wohnen mit ihren Eltern und Großeltern auf einem kleinen Berghof in einem Seitental des Burggrafenamtes. Die Großeltern sind erkrankt und müssen gepflegt werden, weshalb die Eltern nur zeitweise auswärts arbeiten gehen können. Studienbeihilfe und Unterstützung für die Schulausgaben.

Roland aus dem Eisacktal besucht eine Fachoberschule. Er lernt fleißig, ist sehr begabt und geht neben der Schule stundenweise arbeiten. Durch die Erkrankung und zurzeit Berufsunfähigkeit des Vaters, ist die Familie in einer menschlich und finanziell schwierigen Situation. Studienbeihilfe.

Judith und Fabian sind auf einem Berghof im Vinschgau aufgewachsen. Das Mädchen hat eine Fachoberschule erfolgreich abgeschlossen und sich entschieden, einer geregelten Arbeit nachzugehen. Der Junge wird den Hof übernehmen und besucht demnächst die Oberschule für Landwirtschaft. Die Großeltern der Geschwister, die auch am Hof leben und mitarbeiten, sind innerhalb kürzester Zeit schwer erkrankt und brauchen Pflege. Deshalb musste der Jungbauer seinen Nebenerwerb reduzieren und Fremdkräfte für die Mithilfe anstellen. Studienbeihilfe für beide.

Bernadette und Werner sind auf einem Berghof in einem Seitental im Vinschgau aufgewachsen. Der Vater hatte einen schweren Herzinfarkt. Es folgten mehrere operative Eingriffe und Rehabilitation. Eine Infektion mit schweren Folgen hat dazu geführt, dass er weiterhin keine schweren Arbeiten am Hof verrichten und zudem seinen Nebenerwerb nicht mehr ausüben kann. Bernadette besucht eine Oberschule und Werner wird im nächsten Jahr die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft besuchen. Studienbeihilfen für beide.

Mena ist auf einem Hof im Oberpustertal aufgewachsen. Ihr Vater ist vor mehreren durch eine schwere Krankheit gestorben. Ein Bruder hat seit der Geburt eine leichte körperliche Beeinträchtigung, hat jedoch erfolgreich die Fachoberschule für Landwirtschaft abgeschlossen. Mena hatte ebenfalls eine Lehre abgeschlossen und war beruflich tätig. Durch

eine Krankheit, Operation und Folgeschäden war sie gezwungen, ihren Beruf aufzugeben. Mittlerweile besucht sie eine Oberschule. Studienbeihilfe.

Tobias aufgewachsen in einem Seitental im Burggrafenamt, wird zur

Matura antreten. Er lernt fleißig und ist sehr begabt. Den Sommer über hat er auf dem elterlichen Hof mitgearbeitet und gleichzeitig stundenweise bei einem Handwerker. Sein Vater wurde bei einem Unfall schwer verletzt, muss noch viele Therapien machen und wird seinen Beruf im Nebenerwerb nicht mehr ausüben können. Studienbeihilfe und Heimkosten.

Emma aus dem Wipptal hat noch zwei Geschwister, besucht eine Fachoberschule und ist im Heim untergebracht. Die Familie wird über den BNF seit der schweren Erkrankung des Familienvaters begleitet. Studienbeihilfe.

 

 

 

 

  

Gelesen 88 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 28 September 2017 15:29

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