Der Club beschließt ein erfolgreiches Jahr Die 7. Kultur- und Weinreise der Kiwaner Kiwanis- Wein & Kulturreise im Nonstal Kiwanis- Wein & Kulturreise im Welsch-Tirol Wanderglocke aus St. Gallen Jugendorchester „il mosaico“, Wattwil / St. Gallen,

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Kiwanis- Wein & Kulturreise im Nonstal

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Der zweite Teil fühert in das Nonstal

Das Nonstal wird im oberen Bereich vom Flüsschen Rio Novella durchflossen, das in den Lago di Santa Giustina bei Cles (veraltet Glöß) mündet. Ab dort durchfließt der aus dem Val di Sole (Sulztal) kommende Noce (Nonsbach) das untere Nonstal, der wiederum an der Piana Rotaliana in das Etschtal mündet. Man erreicht das Tal von Süden kommend durch die Rocchetta-Schlucht.

In seiner Frühgeschichte wurde das Tal vom Stamm der Bechuni besiedelt. Aus vorrömischer Zeit stammen bedeutende archäologische Funde der Fritzens-Sanzeno-Kultur am Nonsberg, darunter rätische Inschriften. Zahlreich sind auch die langobardischen Funde aus der Zeit vom 6. Jh.

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Unter der Herrschaft des Fürstbischofs von Trient brach im Val di Non die Epoche der Schlösser an. In einer „Carte di regola“, wurde eine eigene Verfassungen der einzelnen ländlichen Gemeinden und das alltägliche bäuerliche Leben in den Dörfern geregelt. Das 16. Jahrhundert brachte im Allgemeinen sehr positive Entwicklungen für das Val di Non und das ganze Trentino:  

Bernhard von Cles, ab Fürstbischof von Trient hat es bis zum Kanzler im Reich Ferdinands I. gebracht. Das Leben der Bauern hingegen ging den gleichen Gang; die Nutzung des Bodens, des Viehs und der natürlichen Ressourcen der Berge waren die Einnahmequellen. Wahrhafte Tragödien verursachten die wiederkehrenden Epidemien und Kriege.

Die Restaurationszeit brachte wieder etwas Ruhe, war jedoch von den fortschreitenden politischen Änderungen geprägt, die dem Österreichischen Reich allmählich zuerst die Lombardei und dann das Veneto abnahmen: Es handelte sich hier um wichtige Märkte für das Trentino aber auch um ein Ablassventil für die saisonale Auswanderung. Der Übergang dieser Regionen zu Italien verursachte auch im Nonstal eine Wirtschaftskrise und eine noch schlimmere Auswanderungs-welle nach Amerika.

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Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dank neuer Bewässerungsanlagen in der Landwirtschaft, und als nach dem Ersten Weltkrieg auch das Trentino zu Italien kam, begann intensiven Obstanbau begonnen. Als eine neue Epoche, die bis in unsere Zeit reicht.

Alpini und Kaiserschützen

Mit der Autonomie konnten Entwicklungs-Ziele erreicht werden, die früher nicht vorstellbar waren: eine zu den Vorreitern gehörende Landwirtschaft, das Handwerk und ein Tourismus, der die Landwirtschaft zu fördern und wertzuschätzen versteht.

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Das Tal wird von der schmalspurigen Nonstalbahn durchfahren, die bis 1934 durch die Nonsbergbahn ergänzt wurde. Im Talgrund herrscht ein gemäßigtes Klima für den Obstanbau. Inzwischen stammt jeder dritte in Italien geerntete und gegessene Apfel aus dem Nonstal.

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Mezzocorona /Mezzolonbardo, die Weindörfer

Mezzocorona ist das Weindorf schlechthin. Es erhebt sich an den Hängen der Rotaliana, berühmt für die Produktion erlesener Weine, unter denen der Teroldego hervorsticht, ein autochthoner Wein aus der gleichnamigen Rebsorte. Der größte Weinproduzent Italiens und einer der größten Europas und vereint seit 2004 in der Weinkellerei Rotari,

Winzer durch die "Cittadella del Vino di Via del Teroldego":

Pala Rotari und weitere Kellereien und Gebäude zur Abfüllung und Lagerung der Weine sind nicht nur wegen der guten Weine, sondern auch der Architektur wegen eines Besuchs wert.

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Neben der modernen Architektur der Kellereien ist auch das Schloss San Gottardo, dessen Überrest in eine Höhle versteckt liegen, in der, laut einer alten Legende, ein böser Drachen zuhause war.

Thun

Die Ursprünge der Familie Thun und Hohenstein, die bis ins 12. Jh. urkundlich belegt sind, liegen auf dem Nonsberg in Welschtirol. Dort gibt es heute noch die mehrere Dörfer umfassende Gemeinde Ton. Der erste Familiensitz befand sich wahrscheinlich auf dem Dosso del Castelletto. Nach der Mitte des 13. Jh. wurde die Familie mit dem heutigen Castell Thun, das bis ins 15. Jh. als Castrum Novesini oder Belvesini bezeichnet wird, belehnt.

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Der Aufstieg der Thuns begann Anfang des 13. Jh. und beschleunigte sich im 14. Jh., in einer Zeit großer Spannungen zwischen dem Fürstbistum Trient und der Grafschaft Tirol. Auch dank ihrer weitsichtigen Heiratspolitik kam die Familie Thun und Hohenstein in den Besitz zahlreicher und bedeutender Rechte und Besitztümer.

Ab dem 17. Jahrhundert war die Familie auch in Böhmen und Mähren begütert. Unter Kaiser Ferdinand II. wurde ihr der Reichsgrafenstand zugesprochen. Im Jahr 1911 erfolgte in Österreich-Ungarn durch Kaiser Franz Joseph I. die Erhebung in den Fürstenstand. Man bekleidete viele hohe Kirchen-ämter als Bischof, Erzbischof und Kardinal. 

Das Schloss - Wohnsitz und Festung 

Das Schloss wird von einem ausgedehnten Festungssystem aus Türmen, Mauern, Bastionen und Gräben umschlossen. Durch das mächtige Spanische Tor gelangt man in den Innenhof, wo sich der eindrucksvolle Herrenpalast erhebt.Im Innern folgen zahlreiche Räume aufeinander, die mit reichem originalem Mobiliar ausgestattet sind und eine interessante Familiengalerie beherbergen; das Bischofs-zimmer aus dem 16. Jh., vollständig mit Zirbelholz verkleidet; auch Küchen, Waffensaal, Wohnräume und Schlafzimmer. Das Schloss war immer bewohnt und blieb so im Laufe der Zeit als eingerichteter Wohnsitz erhalten.

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Infolge der finanziellen Notlage der Trienter Linie übernahm es 1926 die böhmische Linie der Familie. Nach dem Tode des letzten dort lebenden Thun, beschloss die Provinz Trient 1992, das Gebäude, seine reichen Kunstsammlungen, die wertvolle Bibliothek und das außergewöhnliche Archiv zu erwerben. 

Toblino: Schloß, See 

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Seit der Antike ist das Tal der Seen ein wichtiges Kulturerbe und stellt gleichsam einen der Hauptzugangswege in das Trentino dar. Außerdem verfügt das Tal über zahlreiche Zeugnisse seiner 5000 Jahre alten Geschichte: von den archäologischen Ausgrabungen über die antiken Schlösser (Toblino, Madruzzo, Terlago und Drena) bis hin zu den Adels-Residenzen.

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Die im 12. Jahrhundert errichtete Anlage war ein Lehen der Herren von Toblino, geriet 1495 in den Besitz der Kirche von Trient und gehörte später der Familie Madruzzo. Sie stand wohl ursprünglich auf einer kleinen Insel im Toblinosee. Als dessen Wasserspiegel sank, wurde diese zur Halbinsel. Das Schloss enthält heute noch mittelalterliche Bauelemente wie etwa das Mauerwerk im Westen und den im Nordwesten aufragenden, etwa 20 Meter hohen Turm. Im 16. Jh. wurde das Castel unter Kardinal Bernardo Clesio renoviert und erhielt eine Renaissancefassade. Spätere Renovierungen fanden gegen Ende des 17. Jahrhunderts unter der Familie von Wolkenstein statt. 


Apfelland: Im Konsortium Melinda haben sich 16 Genossenschaften zusammengeschlossen, Dabei handelt es sich um Kleinbauern, die Apfelgärten auf einer Gesamtfläche von zirka 6.500 Hektar in den Tälern des Flusses Noce (Nonsberg und Val di Sole, im Trentino) pflegen . Die Äpfel aus Pejo, Cles und Umgebung . 5200 Bauern beliefern das Konsortium vorwiegen mit Golden Delicious, Red Delicious und Renette du Granada. In den letzten Jahren sind auch Gala und Fuji dazugekommen. Insgesamt produzieren die Bauern im Val di Non jedes Jahr rund 300.000 Tonnen Äpfel. Das entspricht 60 Prozent der Trentiner oder 10 Prozent der italienischen Produktion.

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Gelesen 31 mal Letzte Änderung am Montag, 04 Juni 2018 09:00