Amtsübergabe an Christian Peintner Kiwanis Bozen am Aspingerhof, Ehrenzeichen für Heini Gasser Ein Herz für Kinder: Kiwanis-Club Bozen spendet neuerlich 20.000.-€ 7.700.-€ für "Kindern Zukunft schemken"" alt="Bericht in den "Dolomitebn" > 7.700.-€ für "Kindern Zukunft schemken"" href="/index.php/kc-bozen/aktivitaeten/item/359-kiwanis-club-bozen-und-7700-€-für-kindern-zukunft-schemken" linktarget = "_self"/> Der Club beschließt ein erfolgreiches Jahr Die 7. Kultur- und Weinreise der Kiwaner

Kalender der Aktivitäten des KC Bozen

« Oktober 2018 »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        

Kiwanis Newsletter

captcha
Durch das Ausfüllen und Abschicken dieses Formulars akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

Serving the children
of the world

Kiwanis Bozen am Aspingerhof,

 

P1210039  P1210043   

Man sieht es ihm nicht an, aber der junge Bauer Harald Gasser aus Barbian mag, wenn er sich anstrengen muss. Früher war er Sozialbetreuer, heute experimentiert er mit alten und seltenen Gemüsesorten, die kaum jemand kennt.

 

 

Am Hof, auf dem er aufgewachsen ist, übernahm, war sein erstes Gemüsebeet so groß wie ein Kinderzimmer. Auf 15 Quadratmetern steckte er Samen von 180 aus dem Alltag verschwundenen Sorten in die Erde. Heute baut Gasser 400 Gemüsesorten an. Auf 3.000 Quadratmeter Land. Sein Gemüse verkauft er mittlerweile an die Südtiroler Spitzengastronomie.

Aspinger 1klein

 

Philosophie & Praxis

Schon immer hat ihn das Wissen unserer Großeltern um Vielfalt und Ordnung in der Natur fasziniert. Nach dem Einstieg in die Permakultur machte er die ersten Erfahrungen mit der Aussaat von vergessenen Gemüsearten. Es wird keine Monokultur angebaut, sondern auf Sortenvielfalt geachtet, da dies den einzigen Weg hin zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Böden darstellt. Die Gestaltung und Bewahrung von Vielfalt ist ein zentrales Anliegen unserer Anbauphilosophie. Deshalb ist er auch Mitglied des Vereins „Arche Noha“; der sich seit mehr als 25 Jahren für den Erhalt und die Entwicklung der Vielfalt der Kulturpflanzen einsetzt.

Sie möchten im ökologischen Gleichgewicht arbeiten, d.h. gemeinsam mit der Natur-parallel zu ihr, ohne ihr zu viel Schaden zuzufügen. Sie säen Sonnenblumen für die Vögel im Herbst und lassen die Winterquartierte der Igel unangetastet. Sie freuen sich über jede neue Tierart, die in die Gärten findet, denn je mehr Vielfalt entsteht desto höher ist das ökologische Gleichgeweicht. Die Folge daraus ist, dass man keine giftigen Schädlings-bekämpfungsmittel einsetzen muss.

 

Pflanzgemeinschaft

 

Um Schädlingen vorzubeugen wird nach dem Prinzip der Pflanzen-gemeinschaften vorgegangen. Anhand von Fachliteratur und Selbsterfahrung haben die Aspinger eine Pflanzenmatrix erstellt, die bei Organisation und Anordnung der Felder hilfreich ist. Einige Gemüsesorten fördern, neben dem richtigen Nachbarn angebaut, das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen, andere grüne Freunde halten Krankheiten fern.

 

So pflanzen sie Ringelblumen und Basilikum gegen Mehltau zwischen Tomatensträucher, oder Bohnen neben ein Kartoffelfeld, denn sie sind Stickstoffbinder und wirken sich positiv auf die Ernte aus. Lavendelbüsche zwischen Kohlgemüse gesetzt, unterdrücken eine Überpopulation der Kohlfliege und die Kamille dient vielen Gemüsearten als Wachstumshilfe.

Die Enten lieben es, Schnecken zwischen den Gemüsebeeten herauszupicken und Regenwürmer lockern die Böden. Verschiedenste Tiere helfen im Feld aktiv mit, sogar die sogenannten „Schädlinge“ werden nützlich, wenn sie die „Schädlinge“ der benachbarten Pflanze bekämpfen. Und seien wir mal ehrlich: Wer ist denn der größte Schädling in der Natur?

Gelesen 87 mal Letzte Änderung am Freitag, 21 September 2018 12:48