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KC Bruneck - Pressevorstellung Martin Rainers letztes Werk

Im Rahmen einer Pressevorstellung wurde Martin Rainers letztes Werk, der “Friedensstern” im Pastoralzentrum von Bozen der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Erlös wird einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung gestellt.

Der kürzlich verstorbene, bekannte Südtiroler Künstler Martin Rainer, schuf verschiedene Kunstgegenstände, von Gedenkmedaillen bis hin zu einer Freinademetz Skulptur, deren Verkaufserlös vom Kiwanis Clubs Bruneck für verschiedene soziale Projekte eingesetzt wurde.

Sein letztes Werk, der „Friedenstern“ wurde vom KC Bruneck zum Tag des Friedens , dem 1. Januar in Auftrag gegeben.  Das Bronzerelief stellt das Christuskind als Quelle des Friedens dar und die fünf Kontinente reichen einander die Hände zum Zeichen des Friedens.

Martin Rainer hat bereits Mitte der Achtziger-Jahre für den KC Bruneck  Medaillen entworfen, so z.B. in Gedenken an Michael Pacher, noch zu Lebezeiten von Silvius Magnago einen "Magnago in Gold", der 500 mal verkauft wurde. Weitere Medaillen zum Tiroler Gedenkjahr 2009, Medaillen in Gedenken am Bischof Wilhelm Egger und " 750 Jahre Stadt Bruneck" stammten aus seiner Künstlerhand. Im letzten Jahr schuf Martin Rainer eine Plastik vom Landesheiligen Pater Josef Freinademetz, die über 100 mal verkauft wurde.

Knapp vor seinem Ableben verwirklichte er für den KC Bruneck das Relief "Friedensstern". Bei all diesen künstlerischen Arbeiten hat ihn seine Frau Klementine wohlwollend begleitet. Martin Rainer war ein tiefgläubiger Mann. Für den Kiwanis Club hatte er von Anfang an immer ein offenes Ohr, wohl wissend, dass die Reinerlöse aus den Verkäufen seiner Kunstwerke gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden.

Martin Rainer wurde im Jahr 1923 in Vernagt im Schnalstal geboren, wo er schon als Kind mit dem Schnitzen begann. Rainer war, nachdem er den elterlichen Hof verlassen hatte, bis 1942 Knecht im Schnalstal. Dann kam der Krieg und mit ihm die Gefangenschaft. Anschließend begann er eine sechs Jahre dauernde Lehrzeit in Gröden in der Kunstschule St. Ulrich bei Meister Luis Piazza. Dann studierte er zwölf Semester an der Akademie der Bildenden Künste in München; dort war er in der Bildhauerklasse bei Prof. Henselmann. Nach seinen Studien kehrte er ins Schnalstal zurück und begann - neben der Arbeit auf dem Bauernhof - sein künstlerisches Schaffen. Von 1964 an wohnte und arbeitete er in Brixen. Bekannt geworden war der Künstler unter anderem mit dem von ihm geschaffenen Brunnen mitten am Domplatz von Brixen, der den Kreislauf des Lebens darstellt. 1976 wurde ihm der Walther-von-der-Vogelweide-Preis verliehen, 1996 der Mozart-Preis der Baseler Goethe-Stiftung. Seit 2012 ist er Ehrenmitglied des Südtiroler Künstlerbundes.

Im Rahmen der Vorstellung wurde ein Bronze-Relief dem Diözesanmuseum Brixen überreicht und anschließend zum Verkauf angeboten.

Das 4,2 kg schwere Bronzerelief wird  mit einer Auflage von 194 Stück  gefertigt, wobei die 194 Stück die anerkannten Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen-193 zuzüglich Vatikanstadt symbolisieren.

Diese Initiative wird sowohl vom Bischof der Diözese Bozen-Brixen Dr. Ivo Muser als auch von SH dem XIV. Dalai Lama unterstützt.

Die Vorstellung dieses Reliefs an die Öffentlichkeit und an diverse geladene Gäste wie Bischof Dr. Ivo Muser und LH Dr. Luis Durnwalder und der Witwe des Künstlers fand im Rahmen einer Pressekonferenz im Pastoralzentrum von Bozen statt.

Der Kiwanis Club Bruneck unterstützt verschiedene soziale Aktionen im Sinne seines Leitspruches „We build - wir bauen“ und „Serving the children of the world – Helfen wir den Kindern dieser Welt" für eine bessere, sozial engagierte Gesellschaft einzutreten.




Ein besonderer Dank gilt den Initiatoren dieser Aktion, den Kiwanisfreunden Heinz Mutschlechner, Heinz Kirchler und Helmut Plankensteiner.

Wir werden Martin Rainer ein ehrendes Andenken bewahren und sind ihm gleichzeitig zu großem Dank verpflichtet.

Gelesen 10795 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 15 November 2012 23:17