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Benefizveranstaltung mit Prof. Manfred Fuchs im CulturForum in Latsch

Der Latscher Raumfahrtspionier Manfred Fuchs war Ehrengast der Benefizveranstaltung. Im gut besuchten CulturForum entführte Fuchs ein staunendes Publikum ins Weltall. Darüber, dass es dem Unternehmerpaar Manfred und Christa Fuchs zu verdanken sei, wenn Südtirol einen eigenen Fuß in die Tür zur Satellitentechnik setzen konnte, informierten Christian Steurer von der Europäischen Akademie und Barbara Willimek, Direktorin der Gewerbeoberschule Max Valier in Bozen. Dieselbe Schule, die Manfred Fuchs vor über 50 Jahren besucht hatte, bevor er sich aufmachte, den Flugzeug- und Satellitenbau in Deutschland aufzumischen. Staunend erfuhren die Abordnungen aller sechs Kiwanis Clubs Südtirols, dass durch Manfred Fuchs Gewerbeoberschüler aus Bozen und Meran im Juli oder August miterleben können, wie Südtirols erster Satellit „Max Valier" von einer russischen Sojus-Rakete in die Umlaufbahn gebracht wird. Staunend erfuhren sie auch, dass das krisengeschüttelte Italien gar nicht so schlecht in der Weltraumforschung mitmischt. Und noch mehr staunen ließ sie der Traum des Latscher Ingenieurs, auf der Rückseite des Mondes ein Grundstück zu erwerben. „Der Mond ist nicht nur wichtig für die Erde, weil wir dort ein Frühwarnsystem gegen Killer-Androiden installieren können, sondern weil wir mit einer Tonne Helium 3 - wenn man die Fusion beherrscht – alle Energieprobleme hier auf Erden lösen würden", berichtete Fuchs.

Gelesen 578949 mal Letzte Änderung am Freitag, 08 Mai 2015 14:54